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Samstag, 19.05.2012

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Sicherheit

 

Sicherheit ist das A und O

Sie können viel dafür tun, dass Sie sicher an Ihr Ziel kommen. Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten.


Sicheres Fahrzeug Konzentrationskiller ESP Unfallgefahren Herbst Wintercheck Kindersitz Wildwechsel
 


Einwandfreies Fahrzeug 

Ein sicheres und technisch einwandfreies Fahrzeug ist Grundvoraussetzung für entspannte und risikolose Fahrten. Was Sie Ihrem Fahrzeug Gutes tun können, erfahren Sie hier.

  • Regelmäßige Inspektion
    Lassen Sie regelmäßig die Bremsen, die Lenkung und die Beleuchtung ihres Fahrzeugs von einer Autowerkstatt überprüfen.
  • Urlaubs-Check
    Überprüfen Sie vor längeren Fahrten die Flüssigkeitsstände und die Reifen Ihres Wagens.
  • Reifen
    Die Profiltiefe sollte mindestens drei Millimeter sein. Fahren Sie nicht mit Mischbereifung. Kontrollieren Sie regelmäßig den Reifendruck.
  • Notfall-Set
    Seien Sie auf einen Unfall oder eine Panne vorbereitet und führen Sie Pflichtzubehör mit.
 

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Sicherer Fahrer

Zu jedem sicheren Fahrzeug gehört ein sicherer Fahrer. Doch nicht immer ist man voll konzentriert und schnell ist etwas passiert. Was Sie als Fahrer beachten sollten, erfahren Sie hier.

Fit ans Steuer

  • Rauschmittel
    Alkohol, Drogen und Medikamente vermindern schon in kleinsten Mengen das Sehvermögen und reduzieren die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit. 
  • Medikamente
    Beachten Sie bei Medikamenten, die sie einnehmen, stets den Beipackzettel. Besonders Allergiker sollten ihre Heuschnupfenmedikamente überprüfen. Weitere Informationen und Tipps erhalten Sie hier: Download Heuschnupfen.
  • Promillegrenze
    In Deutschland liegt die Promillegrenze bei 0,5.
  • Müde und krank
    Krankheit und Übermüdung sind schlechte Wegbegleiter. Lassen Sie Ihr Auto lieber stehen. Machen Sie bei langen Fahrten genügend Pausen, um Kraft zu tanken. Zwischen Sekundenschlaf und ewiger Ruhe liegt oft nur ein winziger Augenblick.
  • Sehtest
    Lassen Sie regelmäßig die Sehfähigkeit Ihrer Augen überprüfen.
 

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Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP)

Mehr Sicherheit durch ausgefeilte Technik

Fahrzeuge, die mit ESP ausgestattet sind, bieten deutlich mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Das Elektronische Stabilitätsprogramm steuert durch gezieltes Abbremsen einzelner Räder dem Schleudern in Kurven entgegen und kann so viele Unfälle wirksam verhindern.


Allgemeine Hinweise

  • Doppelte Sicherheit
    Vorausschauendes, defensives Fahren ist durch die beste Technik nicht zu ersetzen. Deshalb sollten Sie auch mit ESP Ihre Fahrweise der jeweiligen Situation anpassen
  • Anschaffung
    PKW, die nicht ab Werk über ESP verfügen, können leider auch nicht mehr nachgerüstet werden, da die Technik dafür zu komplex ist. Achten Sie also beim nächsten Auto-Neukauf besonders auf Ausstattungspakete, die ESP beinhalten.
  • Viele Namen - eine Technik
    ESP ist ein markenrechtlich geschützter Begriff der Firma Daimler-AG. Analoge Systeme anderer Hersteller heißen zum Beispiel DSC, DSTC, MASC oder PSM. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Händler.

Weitere Informationen zu ESP erhalten Sie von der Unfallforschung der Versicherer. Hier können Sie auch nachlesen, welche Neufahrzeuge serienmäßig mit ESP ausgestattet sind und woran Sie erkennen, ob Ihr Auto über ESP verfügt.

 

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Unfallgefahren im Herbst  

Besondere Vorsicht im Herbst
In den Herbstmonaten ist beim Autofahren besondere Vorsicht geboten. Denn Nebel und nasses Laub stellen ein erhöhtes Unfallrisiko dar. Auf was Sie jetzt besonders achten sollten, zeigen wir Ihnen hier.

Die wichtigsten Regeln

  • Geschwindigkeit
    Bei nasser Fahrbahn sollte, auch mit gutem Reifenprofil, eine Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern nicht überschritten werden. Vergrößern Sie den Sicherheitsabstand zum Vordermann.
  • Klare Sicht
    Schmierende Scheibenwischer sollten rechtzeitig ausgewechselt werden. Die Säuberung von Scheinwerfern, Spiegeln sowie Innen- und Außenscheiben ist obligatorisch.


Nebel

  • Oberste Regel
    Gas weg. Licht an. Langsamer fahren. Abstände zwischen den Autos vergrößern.
  • Sichtweite 150 - 200 Meter
    Fahren Sie nicht schneller als 100 Stundenkilometer.
  • Sichtweite 100 Meter
    Fahren Sie nicht schneller als 80 Stundenkilometer.
  • Sichtweite 50 Meter
    Fahren Sie nicht schneller als 50 Stundenkilometer. Setzen Sie Nebelschlussleuchten ein.
  • Leitpfosten
    Bei schlechter Sicht bieten die weißen Leitpfosten am rechten Straßenrand Orientierung.


Aquaplaning

Starker Regen wird für Fahrer zur Tücke. Die Haftung zwischen Reifen und Straße kann verloren gehen, besonders in Fahrbahnsenken, in Spurrillen und großen Pfützen nach Wolkenbrüchen.

Achtung: Lässt sich das Fahrzeug in dieser Situation nicht mehr lenken, keinesfalls bremsen! Halten Sie Ihr Lenkrad fest und kuppeln Sie aus.

 

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Wintercheck

Winterfestes Fahrzeug

Mit den ersten Minusgraden beginnt für Autofahrer wieder die Zeit der schwierigen Straßenverhältnisse. Mit unserer Checkliste kommen Sie auch im Winter nicht ins Schleudern.

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Die Checkliste

  • Kontrolle
    Lassen Sie rechtzeitig die Bremsen Ihres Fahrzeugs, die Lenkung und die Beleuchtung von einer Fachwerkstatt überprüfen. Denken Sie auch daran, regelmäßig Frostschutzmittel nachzufüllen!
  • Notfall-Set
    Seien Sie gerade im Winter auf einen Unfall oder eine Panne vorbereitet. Für den Notfall sind eine Wolldecke und Schneeschaufel erforderlich.
  • Fahrverhalten
    Starten Sie vorsichtig in den Winter und vermeiden Sie plötzliche Richtungswechsel. Achten Sie auch bei gestreuten Straßen darauf, ob die Fahrbahn noch glatt ist. Überholen Sie keine Schneeräumfahrzeuge und halten Sie einen sicheren Abstand.
 

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Kindersitz

Sicherer Sitz für Ihr Kind

Ein Kindersitz ist Pflicht. Bis zum 12. Lebensjahr oder bis 1,50 Meter Körpergröße müssen Kinder im Auto durch Kinderrückhaltesysteme geschützt werden.


Allgemeine Tipps

  • Testen
    Vor dem Kauf eines neuen Kindersitzes sollten Sie den Einbau in Ihr Auto testen. Ihr Kind sollte bequem und weich sitzen. Die Schultern und der Kopf müssen ausreichend abgestützt sein. Dabei sollten Eltern auf eine sichere und bequeme Sitzposition achten.
  • Sicherheit
    Kontrollieren Sie vor Fahrtantritt die Anbringung des Kindersitzes. Der Gurt muss fest am Körper des Kindes anliegen. Wenn Sie auf dem Vordersitz einen rückwärtsgerichteten Kindersitz montieren, müssen Sie den Beifahrer-Airbag abschalten.

Gewichtsklassen

  • Baby (bis 10 Kilo)
    Die Kleinsten gehören in eine Babyschale, die gegen die Fahrtrichtung angebracht wird. Die meisten Modelle sind tragbar und können problemlos aus dem Auto gehoben werden.
  • Kinder (bis 18 Kilo)
    Für größere Kinder (bis ca. fünf Jahre) gibt es Sicherheitssitze, in denen sie direkt oder mit dem Rücken zur Fahrtrichtung angeschnallt werden. Der Sitz muss mit einem Dreipunktgurt ausgestattet sein. Befolgen Sie bitte genau die mitgelieferte Einbauanleitung!
  • Kinder (ab 18 Kilo)
    Ältere Kinder werden auf Sitzkissen oder Sitzerhöhung mit Dreipunktgurt auf dem Rücksitz platziert.
 

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Augen auf beim Wild

Als Autofahrer müssen Sie jederzeit damit rechnen, dass Wild die Straße überquert. Besondere Vorsicht ist in den Monaten April und Mai sowie Juli bis November geboten. Wie sich Unfälle vermeiden lassen, erfahren Sie hier.
 

Vorbeugendes Fahren

  • Geschwindigkeit
    Fahren Sie mit angepasster Geschwindigkeit und bremsbereit bei angezeigtem Wildwechsel.
  • Wild auf der Straße
    Wenn keine anderen Verkehrsteilnehmer folgen, sollten Sie sofort abbremsen und das Abblendlicht oder sogar kurzzeitig das Standlicht einschalten.
  • Keine Ausweichmanöver
    Versuchen Sie unter keinen Umständen dem Wild auszuweichen, wenn Sie damit sich und andere in Gefahr bringen. So wichtig der Schutz von Tieren auch ist - Menschenleben haben Vorrang.

 

Nach einem Wildunfall

  • Unfallstelle absichern. Warnblinkanlage einschalten.
  • Legen Sie das verletzte Tier an den Straßenrand. Fassen Sie es jedoch nur mit Handschuhen an.
  • Benachrichtigen Sie die Polizei und möglichst den Förster. Für die Versicherung stellen sie Bescheinigungen aus.
 

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